5. Wernigeröder Harzpokal am 04.03.2012
Die Harzer Jusos veranstalten gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Wernigerode am Sonntag, den 04.03.2012, den „5. Wernigeröder Harzpokal“. Das Freizeit-Fußballturnier findet in der Sporthalle „Unter den Zindeln“ in Wernigerode statt. Anpfiff ist um 9.00 Uhr, gespielt wird mit der Aufstellung 4+1.
„Unter dem Motto „Das Runde muss in das Eckige!“ laden wir alle Freizeitmannschaften, ob jung oder alt, aus Wernigerode und Umgebung herzlich zu unserem Turnier ein“, so Kevin Müller, Harzer Juso-Chef. Schirmherr der Veranstaltung wird der SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Brachmann sein.
Auf Startgeld wird wie immer verzichtet. Ein kleiner Imbissstand versorgt die Teilnehmer mit Deftigem für kleines Geld. Anmeldungen für das Turnier sollten schnellstmöglich bis zum 01.03.12 bei Kevin Müller unter 0176/22289517 oder per Mail an jusosharz@yahoo.de erfolgen, da die Anzahl der Startplätze begrenzt ist.
Jusos Harz beraten Vorhaben für das Jahr 2012
Vor einigen Tagen kamen die Jusos Harz zu ihrer ersten Mitgliederversammlung im neuen Jahr in Halberstadt zusammen. Juso-Kreischef Kevin Müller dankte allen Anwesenden für Ihre geleistete Mitarbeit im vergangenen Jahr und gab einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2012.
Anschließend erfolgte das gemeinsame Ausarbeiten und Planen der zahlreichen avisierten Aktivitäten. Somit werden die Jusos Harz im Jahr 2012 neben der Ausrichtung mehrerer Fußballturniere ein Musikkonzert promoten, einen Filmabend mit anschließender Diskussionsrunde organisieren, das Arbeitsamt Halberstadt besuchen und viele weitere politische Aktionen durchführen. Aber auch die inhaltliche Arbeit wird nicht zu kurz kommen. So werden sich die Jusos auch auf landespolitischer Ebene bei Parteitagen und der jährlich stattfindenden Juso-Landesdelegiertenkonferenz mit ihren Anträgen in die Debatten einbringen und sich für ihre Forderungen einsetzen.
„Ausrichtung für die Jusos Harz ist dabei stets eine gerechte und an den Wünschen und Vorstellungen von jungen Leuten ausgerichtete Politik“, verspricht Müller. „Ebenso steht in unserem Fokus junge Menschen zur Mitarbeit zu bewegen und der Politikverdrossenheit mit Freude an der politischen Arbeit entgegen zu wirken.“
Jusos zu Besuch in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes Sachsen-Anhalt in Halberstadt
Die Harzer Jusos besuchten zusammen mit Mario Hennig, Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt.
Rolf Harder, der seit über 18 Jahren Leiter der ZASt ist, erläuterte sehr anschaulich und umfassend die Arbeit und Struktur der Einrichtung. Die Anlage selbst ist eine ehemalige Kasernenanlage der NVA aus den 1970er Jahren, in der im jetzigen Ausbauzustand zeitgleich bis zu 800 Personen aufgenommen und sozialverträglich untergebracht werden können.
Neben einem Bewachungsunternehmen wird die Anlage auch durch einen Außenposten des Polizeireviers Harz gesichert, um Übergriffe auf die Bewohnerschaft zu verhindern. Nach Auskunft von Rolf Harder habe es glücklicherweise seit Bestehen der Einrichtung in der Anlaufstelle selbst solche Vorkommnisse nicht gegeben. Leider sei es jedoch außerhalb der ZASt in der Vergangenheit immer wieder zu Übergriffen auf Asylbewerber gekommen.
Zum Personal der ZASt gehören auch Sozialarbeiter, die für die Betreuung der Asylbewerber sowie für Beschäftigungsprogramme und Konfliktprävention zuständig sind. Für die Kinderbetreuung steht eine Kindergärtnerin sowie für die medizinische Betreuung eine Krankenschwester der Bewohnerschaft zur Verfügung. Weiterhin wird in einem besonderen Bereich durch den Caritasverband eine behördenunabhängige Beratung zum Asylantrag angeboten. Als sehr interessant wurde die Darstellung der Herkunftsländer, aus denen gegenwärtig die Asylbewerber nach Sachsen-Anhalt kommen, von den Jusos beurteilt. Nach Angaben von Harder seien es überwiegend krisengeschüttelte Länder der Erde, aus denen Asylsuchende nach Deutschland kommen.
Nach umfangreichen Informationen wurde den Jusos die Anlage gezeigt, die eine Unterbringung der Asylbewerber zwar unter einfachen jedoch menschenwürdigen Bedingungen realisiert.
Der Besuch der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber diente den Jusos Harz als Recherche für Ihre weitere politische Arbeit und der Informationsgehalt der Veranstaltung lies viele neue Erkenntnisse entstehen.
Jusos und Fraktionsmitglieder besuchten Ganztagsschule in Wernigerode
Am 12. Oktober besuchten einige Jusos sowie Mitglieder der Stadtratsfraktion SPD/Grüne die Ganztagsschule Burgbreite in Wernigerode. Zielstellung des Besuches war das Konzept „Ganztagsschule“ in praktischer Umsetzung kennen zu lernen.
Der Schulleiter der Sekundarschule Herr Kirst erläuterte sehr ausführlich die pädagogische Arbeit von insgesamt 50 Lehrkräften und einem Sozialarbeiter. Er führte die Besucher durch die 1974 gebaute und mit Fördermitteln aus dem Bundesförderungsprogramm für Ganztagsschulen 2007 renovierte Schule. Insgesamt besuchen momentan ca. 480 Schüler die Einrichtung und die Kinder und Jugendlichen können dabei aus einem reichhaltigen Ganztagsangebot schöpfen. Unterteilt werden diese in 3 Teilbereiche: den Förderbereich, sportliche Angebote sowie musikalische und künstlerische Angebote. Hierzu zählen konkret z.B. eine Musikwerkstatt, eine Töpferei sowie eine komplette Modellbahnanlage. Präsentiert werden diese Angebote zu Beginn des Schuljahres als lebendiger Messestand, der den Schülern als Entscheidungshilfe dienen soll. Unterstützt werden diese Angebote natürlich von regionalen Vereinen und Institutionen.
Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der durchdachten pädagogischen Arbeit. Pädagogische Mitarbeiter begleiten zusätzlich zur Lehrkraft den Unterricht und wirken so unterstützend unter anderem für Schüler mit schwacher sozial-emotionaler Ausprägung. Durch diese Hilfestellungen erübrigt sich dann oftmals ein Besuch einer Sonderschule. Begeistert aufgenommen wurde auch das „Produktive Lernen“. Hier wird das Schuljahr in übersichtliche „Trimester“ aufgeteilt, benotet wird mit Punkten statt Zensuren und jede/r Schüler/in erhält einen individuell ausgestalteten Lehrplan. Zwei Lernorte sind beim „Produktiven Lernen“ maßgeblich- nämlich die Schule und der Praxisplatz. Die jeweiligen Tätigkeitserfahrungen aus dem Betrieb bestimmen die Lerninhalte in der Schule. Das Ganze wird abgerundet durch eine Kommunikationsgruppe, die Fähigkeiten trainiert, sich umfassend äußern zu können. Es zeigte sich, das die Erfolgsaussichten auf einen Hauptschulabschluss mit Hilfe der Methode „Produktives Lernen“ um einiges größer sind als bei herkömmlichen Lernmethoden. Diese und viele andere Erkenntnisse des Besuches der Ganztagsschule Burgbreite nahmen die Jusos und Fraktionsmitglieder abschließend in Ihre politische Arbeit mit.
Tobias Kascha








